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JUNGE UNTERNEHMER zu EU-Sondergipfel: "Im Namen der Generationengerechtigkeit keine Finanzhilfen für Griechenland" (12.02.2010)
Zum EU-Sondergipfel sagte am Freitag die Bundesvorsitzende des Verbandes DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Marie-Christine Ostermann: "Die Erklärung der EU zur Finanzlage Griechenlands verheißt nichts Gutes. Denn die EU-Regierungschefs haben spätere Finanzhilfen nicht ausgeschlossen. Wenn es tatsächlich zu solchen Hilfsmaßnahmen kommen sollte, wäre das fatal. Den Bürgern in Deutschland ist nicht zuzumuten, die Zeche für das griechische Haushaltschaos zu zahlen. Insbesondere die junge Generation würde dadurch zusätzlich belastet. Es kann nicht sein, dass in Deutschland die Menschen womöglich bis 70 arbeiten müssen, damit die Griechen schon mit 61 Jahren in Rente gehen können. Deshalb gilt: Im Namen der Generationengerechtigkeit darf es keine Finanzhilfen für Griechenland geben. Darüber hinaus wären Finanzhilfen auch ein falsches psychologisches Signal: Schuldenmachen und Trickserei dürfen nicht belohnt werden. Griechenland muss aus eigener Kraft den Weg aus seiner Haushaltskrise finden. Wenn es Griechenland nicht gelingt, seine Probleme zu lösen, müssen weitere Schritte folgen. Dann müssen vielleicht sogar Möglichkeiten geprüft werden, das Land aus der Währungsunion auszuschließen. Ein Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone darf kein Tabu sein."

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