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DIE JUNGEN UNTERNEHMER zur Abstimmung über Euro-Rettungsschirm: "Alle Bundestagsabgeordneten sollen ihrem Gewissen und nicht der Fraktionsdisziplin folgen - Dieses Paket hilft schon wieder nur Banken" (16.05.2010)

DIE JUNGEN UNTERNEHMER haben jeden einzelnen Bundestagsabgeordneten in einem Brief aufgefordert, den sogenannten Euro-Rettungsschirm in der Abstimmung im Deutschen Bundestag zu stoppen und nachverhandeln zu lassen. Marie-Christine Ostermann, Bundesvorsitzende des Verbandes DIE JUNGEN UNTERNEHMER, sagte am Sonntag dazu: "Wann, wenn nicht jetzt in einer solchen Schicksalsfrage ist die Gewissensentscheidung jedes Parlamentariers gefordert. Lassen Sie sich nicht durch Druck von Ihrer Parteispitze von Ihrem Grundrecht auf freie Gewissensentscheidung abbringen und blindlings in einen Fraktionszwang hineinpressen. Dieses Paket ist nicht alternativlos und der Zeitdruck ist konstruiert, um Sie unter Zugzwang zu setzen. Namhafte Ökonomen wie Hans-Werner Sinn warnen vor den Folgen dieses Pakets. Es öffnet den Weg in die Transferunion, belastet die junge Generation durch die zusätzlichen Schulden auf Jahrzehnte und wird unsere Ersparnisse durch eine wachsende Inflation auffressen. Und selbst führende Banker wie Josef Ackermann bezweifeln in diesen Tagen, ob das Paket den Griechen wirklich hilft und die Kredite je zurückgezahlt werden können. Bisher haben sich nur die Aktienkurse von Banken und Versicherungen gefangen, der Euro hat sich auf den Märkten nicht stabilisiert. Dieses Paket hilft schon wieder nur Banken, die von den höheren Zinsen Griechenlands profitiert haben, und jetzt werden ihre Risiken erneut auf die Schultern der Steuerzahler gelegt. Die Euro-Stabilisierung war der Hauptgrund für die große Eile, nicht die Kurspflege für die Finanzwirtschaft. Deshalb bleibt also auch noch Zeit für Nachverhandlungen, in denen ein solideres Paket ohne die unkalkulierbaren Folgelasten geschnürt werden kann."


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Alexander Schwörer, Peri GmbH, Weißenhorn

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