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PRESSEARCHIV
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DIE JUNGEN UNTERNEHMER zur Ablehnung der Opel-Hilfen durch Brüderle: (09.06.2010)
Zur Ablehnung der Opel-Hilfen durch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sagte am Mittwoch die Bundesvorsitzende des Verbandes DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Marie-Christine Ostermann: "Die Entscheidung von Brüderle ist absolut richtig. Alles andere als eine Ablehnung wäre verantwortungslos gegenüber dem Steuerzahler. Das Risiko für die Opel-Sanierung muss der Mutterkonzern GM tragen. Der Steuerzahler ist dafür die falsche Adresse. Es ist GM durchaus zumutbar, das volle Risiko für die Sanierung seines Tochterunternehmens zu übernehmen, zumal sich die wirtschaftliche Lage von GM mittlerweile verbessert hat."
Ostermann: "Die Entscheidung ist aber auch aus einem anderen Grund völlig richtig: Die Gefahr einer massiven Wettbewerbsverzerrung zu Lasten anderer Autobauer ist nun abgewehrt. Es wäre unerträglich, wenn beispielsweise die Ford-Arbeiter mit ihren Steuergeldern die Gefährdung der eigenen Arbeitsplätze finanzieren müssten. Brüderle hat mit seiner mutigen Entscheidung den ordnungspolitischen Super-Gau verhindert. Ich appelliere an die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer, sich der Einschätzung des Wirtschaftsministers anzuschließen. Der Steuerzahler ist durch die Griechenland-Hilfen und den Euro-Rettungsschirm schon genug belastet. Jetzt muss endlich mal Schluss sein."

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